Grill in den Mai

Tomanien feiert den Tag der Malocher!
grill-maiWährend man Anderswo Leute vergrault um das eigene Ego zu befriedigen, feiert man in Tomanien lieber miteinander.
So auch wieder am 30.April, wo man in Tomanien in den Mai grillt, um so den Tag der Malocher zu feiern.
Die Hauptveranstalltung findet in Rührwerk, der Hauptstadt des Rührgaus, statt. Am Grill und zum Tanz erwartet sie dort unter anderem Dorethin Rührlich, Gaunackedei des Rührgaus.
Natürlich bleibt es nicht nur bei diesem Augenschmaus, auch die anderen Sinnesorgane werden beim „Grill in den Mai“ ausreichend stimmuliert. So gibt es das einzigartige Holleschitzer Landbier und für das leibliche Wohl sorgt Gammelfleisch frisch vom Grill. Für gute Unterhaltung sorgt der tomanische Volksbarde, Schleimo.
Tomanien freut sich auf eine fröhliche und genussvolle Feier, welche am Abend des 30. April beginnt und am Abend des 3. Mai endet.

In sämtlichen Orten Tomaniens findet die Feierlichkeit auf der jeweiligen Festwiese statt.

Mann mit Grill sucht Frau mit Kohle

Tomanische Grillsaison eröffnet!
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Wieder ist es soweit, der tomanische Mann geht in den Abstellraum und holt seinen Grill hervor und übernimmt die Herrschaft über das Fleisch!
Von Heute an, herrscht in Tomanien der Mann mit seinem Grillbesteck über die Zubereitung des Fleisches.
Es soll Länder geben, in denen auch fleischlose Kost auf den heimischen Grill kommen soll, oder wo gar das Weib grillt.
So was ist – Hynkel sei Dank! – in Tomanien unvorstellbar.
Hier kommt, Fleisch, Fleisch und nochmals Fleisch auf den Grill, und es grillt der Mann!
Und natürlich grillt der echte Tomane nur mit Holzkohle! Gasgrills sind in Tomanien undenkbar und etwas für Weicheier! Nur der Geschmack nach Holzkohle macht das Grillfleisch zum absoluten Hochgenuss!Eine schöne Grillsaison und Gut Grill, wünscht der Tomanische Bote!

Frohe Ostern!

Tomanien feiert Ostera!
osteraOstera hat in Tomanien Tradition, welche jedes Jahr wieder voll gelebt wird.
Von Ostarasonnabend zu Ostarasonntag brennen die zahlreichen Ostarafeuer in ganz Tomanien, die das Böse des Winters vertreiben sollen.
Meist brennt in jedem Ort, organisiert durch die Jugend des Ortes, ein großes Feuer – und bei einigen Bauern weitere kleine. Dabei wird alles an Reisigholz, was den Winter über bei Rodungen und Holzungen anfällt, zu – zum Teil riesigen – Bergen aufgeschichtet. Auf dem Reisigberg ist eine Strohpuppe aufgestellt, die die vermeintlich bösen Mächte des Winters verkörpern soll.
Um den Berg herum versammeln sich bereits im Laufe des Abends und beim Abbrennen einiger kleiner Wärmefeuer Jugendliche und auch ganze Familien bei Musik, Gesang und vielen Getränken.
Um Mitternacht wird dann der große Haufen angezündet. Bis zum Herunterbrennen des Großteils des Reisigs, was meist 3-5 Stunden dauert, bleiben alle noch fröhlich zusammen und ziehen anschließend in Gruppen bei beginnender Morgendämmerung heimwärts.
Natürlich wird auf dem Heimweg viel Schabernack angerichtet: Zum Beispiel: Gartentore und Türen ausheben und auf den Dorfplatz bringen; Holzlatschen, Stiefel und Schuhe in den Bauernhöfen einsammeln und ebenfalls auf dem Dorfplatz deponieren. Betroffene, die frühzeitig damit anfingen, ihren Hausrat zu suchen, hatten dann natürlich noch die Wahl: So manches Latschen- und Stiefelpaar hatte danach einen neuen Eigentümer. Woher dieser Brauch kommt und welchen tieferen Sinn er hat, ist nicht bekannt.
Beliebt ist auch der Brauch, Ostarawasser zu holen. Mädchen des Ortes holen im Morgengrauen, ohne auch nur einen „Mucks“ von sich zu geben oder sich umzuschauen, in einem Krug Wasser aus einem bestimmten Fließ, welches im Gegensatz zu den anderen in Richtung Osten fließt.
Wenn sie sich auf dem Weg nach Hause befinden, versuchen die Jungen
dann, die Mädchen zum Reden zu bringen. Gelingt ihnen das, dann verliert
das Wasser seine Funktion als Glück und Schönheit bringendes Ostarawasser, sondern wird „Plapperwasser“.

Ebenso eine alte Tradition ist die Ostarasemmel.
Jedes Jahr am 1. oder 2. Ostarafeiertag gehen die Kinder zu Ihren Taufpaten, um sich die Ostarasemmel nebst 3 Ostaraeiern, einem Pfefferkuchen, einer kleinen Fastenbrezel und einer Tasse oder einem Tuch zu holen.
Die Ostarasemmel eine besondere Form. Sie ist scheinbar einem Kahn ähnlich und ungefähr 40 bis 50 cm lang, 20 cm breit und 2 cm dick. Doch eigentlich symbolisiert sie ein Palmenblatt.
Das flache Weizenmehlgebäck wird gewöhnlich schon vor 8 oder 14 Tagen gebacken. Man lässt sie hart werden und stippt sie dann in gesüssten Kaffee oder Milch.

Da jedes Kind etwa 6 Paten hat, kommen eine Menge Ostarasemmeln zusammen.

Tomanen begehen Karlchensfreitag

Dachbesteigungen im ganzem Reich.
karlchensfreitagZum siebten mal begehen die Tomanen zu Ehren des Karlchens, den Karlchensfreitag. Hierzu steigen die gläubigen Tomanen aufs Dach und verharren dort den ganzen Tag. Erst nach Einbruch der Dunkelheit darf das Dach wieder verlassen werden.
Der Legende zufolge rettete sich das Karlchen bei der großen Flut vor dem großen Wasser auf Dach und wurde so gerettet. Während er da so herum saß, hielt er Zwiegespräche mit Gott, obwohl ihm aufgrund seines leeren Magens Zwieback lieber gewesen wäre. Die Zwiegespräche wurden niedergeschrieben und als Karlchens Offenbarungen veröffentlicht.

Tomanien gibt Schwarzweißtum auf!

Angepasst in den Kolorismus!
kolorismus
Das Schwarzweiß-Reich Tomanien gibt es nicht mehr, denn Tomanien passt sich den mikronationalen Einheitsbrei an und wird nun ebenfalls koloristisch.
Der Große Verführer verkündete im tomanischen Rundfunk, am heutigen Morgen: „Volksgenossen! Es ist an der Zeit zum Wandel! Wir wollen nicht länger aus der Reihe tanzen und uns nun in dem Einheitsbrei der Nationen suhlen! Nicht mehr Schwarzweiß, sondern Eintönig, lautet der Weg in die Zukunft.“
Um die Tomanen nicht zu überfordern soll die Umstellung behutsam vor sich gehen.

Erklärung vom 02.04.15:
Selbstverständlich bleibt Tomanien schwarzweiß!
Bei dem Beitrag handelt es sich um einen Aprilscherz. Das SWR Tomanien bleibt wie es ist.